ADAM ANGST (D)

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Ich sag dir, wer er ist. ADAM ANGST ist ein arroganter Drecksack!
Er ist scheinheilig, er ist überheblich und tut auch noch so als wäre er dein bester Freund! Such dir was aus: Er ist deine Ex-Freundin, der Call Center-Agent, der dir das Abo berechnet, obwohl du nie zugestimmt hast, er ist der Rentner, der die Bullen ruft, wenn die Musik zu laut ist. Eigentlich ist er ne richtig arme Sau. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit und auf der Suche nach sich selbst. Eigentlich … ist er genau so wie wir. Felix (Ex-Frau Potz) ist die Kunstfigur ADAM ANGST, die unsere zwei Seiten verkörpert, die wir niemals los werden und die scheinbar in jeder Situation unseres Lebens einen Machtkampf gegeneinander austragen: Schein und Sein, Engel und Teufel, Schwarz und Weiß. Mitglieder der Bands BLACKMAIL, FJØRT und MONOPEOPLE schlossen sich Felix an und die Band ADAM ANGST war komplett.

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FJØRT (D)

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Keine zwei Jahre ist es her, dass FJØRT mit ihrem zweiten Album KONTAKT die Grenzen ihres Genres transzendierten und unzählige Hörer fanden, die sonst bei ›solcher Musik‹ eigentlich sofort weghören würden. Jetzt kündigt die Band ihr drittes Album an: COULEUR ist das nächste große Ausrufezeichen in einer Bandgeschichte, die man nur als außerordentlich bezeichnen kann. COULEUR rauscht und kratzt, kommt ungebändigter daher als der Vorgänger. Geblieben ist die Unberechenbarkeit der Kompositionen, die jederzeit zwischen brutalen, von YAGE oder EAVES inspirierten, Hardcore-Momenten und majestäsisch weiten Post-Rock-Parts, wie bei ENVY oder auch MOGWAI, pendelt.

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MILLIARDEN (D)

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Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Ausdrucksarten, so sagt man gemeinhin. Auch, wenn’s manchmal ganz schön weh tut. Mit dem Berliner Rock-Duo MILLIARDEN meldet sich nun eine Newcomerformation zu Wort, die die deutschsprachige Musiklandschaft so richtig aufmischen wird. Garantiert. MILLIARDEN, das sind im Grunde nur zwei Menschen und bestehen aus Frontmann Ben Hartmann sowie Johannes Aue. MILLIARDEN – mehr als ein Name. Ein Begriff, der starke Assoziationen weckt. Ein Schlagwort, das in riesigen Lettern über diesen turbulenten Zeiten zu schweben scheint. Irgendwo zwischen Börsencrash und Megagehältern, zwischen Insolvenz und neuen Chancen, zwischen Kommerz, Kultur und Kunst. Eine irgendwie absurde Zahl, deren Bedeutung ambivalent und kaum fassbar ist. Ebenso, wie auch der Sound der Berliner. In Wörter geworfene Emotionsentladungen. Kleine und große Dramen; Geschichten im Impulsrausch, die jeder irgendwann selbst erlebt.

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LOVE A (D)

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LOVE A ist wie diese Szene in einem Film Noir, bei der plötzlich aus dem Nichts jemand losschreit, an einer Stelle, an der du eigentlich erwartet hast, dass er am Boden liegenbleibt und weiter raucht. Dann explodiert was. Irgendjemand schreit weiter. Hauptsache alle schreien! Aber diese Schreie resultieren aus eben jener präzisen Angepisstheit, die nie zu einer Angepasstheit werden kann. Texte, in denen sich kein Selbstoptimierer wohlfühlt – und Musik wie schräge Architektur, an der du nicht vorbeigucken kannst. Schweiß, Tränen und empor gereckte Fäuste. Das willst du doch? Datt is Punk, verstehste? Aber so richtig: Mit allen Emotionen, die du auch von zuhause kennst. Aber es geht um weit mehr, als dieses »Das-Bier-ist-alle-Gefühl«. Denn alles ist alle – und es kommt nie wieder. Es geht um Gefühle. Um alle. Von ganz oben, nach ganz unten innerhalb von 7 Schnäpsen. Mäandernde Melancholie und präziser Pop. Du willst dich bewegen und gleichzeitig aggressiv auf der Stelle treten, bis vielleicht ein Loch entsteht, in das du dann verschwinden kannst, weil all das auch dich betrifft: Jedes Wort, jeder Ton. Kopf aus, Musik an. Das ist Love A.

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KANN KARATE (D)

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Berlin. 2015. Daniel. Christopher. Eric. Im Proberaum riecht es nach kaltem Rauch, trotz Rauchverbot. Der Pfand der letzten Wochen stappelt sich, mehr Wasser als früher, weniger Bier als damals. Die Kreativität liegt zwischen Alltag und Schienenersatzverkehr. Nichts passiert. Verkopft. »Es reicht!« schallt es aus einer Ecke. Sie spielen sich den Kopf frei, egal was, Hauptsache etwas. »Ich hab Bock zu singen. Ich sing deutsch. Lass Basti anrufen, der kann Schlagzeug spielen.« Zuwachs. Zeit vergeht. Wie früher. Es macht Spaß. Der Name, einer von vielen »Arbeitstiteln«. Doch dabei bleibt es. Passt doch. Kann Karate. 2016. Ein Jahr vergangen. Genug Songs, um entscheiden zu müssen welche fünf man aufnimmt. Im Proberaum. Einfach und dreckig und Henri weiß schon was er da tut. Soll doch nur ne Demo sein. Wird Zeit dass man sich zeigt. Und wie es sein soll. Gesagt. Getan. Einfach machen. Inoffiziell wird schon live gespielt. Die Musik gelebt. Draußen macht es noch mehr Spaß. Die Leute haben Spaß. Singen. Tanzen. Wird Zeit dass man sich wirklich zeigt. Alles. Hin & Zurück. Herz. U5. Licht. Die Demo bekommt einen Namen. Ecke Revaler.

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FROM WILLOWS (D)

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Sie bringen knorriges Liedgut und verwachsene Geschichten, wie das Geäst der namensgebenden Weide. Die Strukturen sind kantig und verschachtelt, die Grundstimmung irgendwo zwischen Melancholie und Prügel. Der Klang ist roh und füllig, und doch sind es nur zwei, die Fantasie und Emotion in ihm kanalisieren. Dynamische Berg- und Talfahrten bestimmen die akustische Dramaturgie und tauchen die Gedankenwelt des Hörers in Farben. Johannes Horas Möllers (Vokales/Gitarre) und Richard Meier (Schlagzeug) gründen FROM WILLOWS im Frühjahr 2013 um Musik der Gegensätze zu schaffen – auf intuitive Weise und ohne jeglichen Anspruch der Radiotauglichkeit. Resultat ist eine mal wütende, mal zärtliche Vermengung von Sludge Metal und Post-Rock.

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TONI TRASH (D)

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Die Band aus Osnabrück, bestehend aus Fabian Striethorst (Vocals, Gitarre), David Striethorst (Gitarre, Vocals), Hendrik Jürgens (Bass) und Jannis Konersmann (Drums) bewegt sich mit brachialen Arrangements und sensiblen deutschsprachigen Texten stetig vorwärts. Impulsiv, herausfordernd und mit der richtigen Prise Schnickschnack, um ihre unbändige Energie zu betonen, überzeugen sie am liebsten mit ihrer starken Live-Performance. Ihre 2017 erschienene Debüt-EP trägt den Namen »Potemkin« und besteht aus vier live eingespielten Songs, die die bisherigen Entwicklungsstadien der Band widerspiegeln. Nach dem ersten Live-Video zum Song »Maskenfall« folgte bereits nach kurzer Zeit ein weiteres Musik-Video zu »Stelzen«, einem Song, der unmissverständlich klarstellt, in welchen musikalischen Sphären sich TONI TRASH in Zukunft sehen. Wucht und rohe Energie treffen auf melodische Empfindsamkeit. Zurzeit arbeitet die Band an ihrem ersten Album.

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